Dienstag, 1. Februar 2011

Die individuelle Interpretation ...

... kann unser Leben in unglaublichem Ausmaß gestalten ...

Dazu muss uns allerdings klar werden, "wo sie beginnt"...
Um uns das zu vergegenwärtigen, stellen wir uns 
am Besten uns selbst so vor, wie wir sind:
- "Einzelinkarnationen", - individuell inkarniert 
und damit auch völlig autonom. -

Stellt Euch vor, "jedes Gehirn jedes Menschen 
ist ein kleines, perfektes Kraftwerk, mit
der Aufgabenstellung betraut, innerhalb der Umgebung 
agieren und reagieren zu können,
und dieselbe auch wahrzunehmen. -

Dazu muss jedes dieser Kraftwerke 
eine Grundvoraussetzung erfüllen,
- es "muss die Welt, die es wahrnehmen soll, 
entwerfen, zeichnen, umreißen". -

Natürlich ist diese Zeichnung, dieser Entwurf 
 "abhängig von der Art und Weise,
wie es diese Welt erfährt und auch erklärt bekommt", 
- aber eines ändert sich nicht ...

"Der Entwurf der Welt" wird immer autonom vollzogen, 
- vom erfahrenden Individuum,
- und "gemäß diesem Entwurf erlebt das Individuum 
sodann seine Umwelt". -
- Gemäß seiner eigenen Schöpfungskraft, 
 seiner "imaginativen Interpretation". -

Wenn mehrere Individuen zusammenkommen, 
- und wir entwickeln uns in der Regel in Rudeln,
- kommt es infolge "zu Abgleichungen 
zwischen den individuellen Weltentwürfen",
- es kommt zu Einigungen ...

Und jetzt vollzieht sich ein Prozess der Separation, 
- in welchem Weltentwürfe favorisiert
und andere zurückgedrängt werden. -
- Gemäß der favorisierten Weltentwürfe, 
- die bestätigt und weitergegeben werden,
- "erbauen die Individuen dann gemeinsam die materielle Wirklichkeit". -

* - Darum ist die spirituelle Reihenfolge die evolutionsidente:

"ZUERST DER GEIST - DANN DIE IMAGINATION 
- AUS DEREN VERDICHTUNG - ENTSTEHT DIE MATERIE". -

Aufgrund der daraus resultierenden "mentalen Primärverantwortung",
- und der zugrundeliegenden Erkenntnis, dass das frühe 
Menschengehirn mit grosser Wahrscheinlichkeit
das leistungsstärkere, weil Unabgelenktere war, 
- müssen wir uns ernsthaft der Frage zuwenden,
"welche Außenwelt es überhaupt unabhängig der Entwurfsschöpfungen 
der frühen Gehirne geben konnte ?"

* Darüberhinaus haben wir uns zu vergegenwärtigen, 
"dass die Imagination der erklärenden Sprache doch um Einiges
vorausging", - und das bedeutet: "Das schweigende mentale Bewusstsein 
erschuf seine Umwelt schon lange vor dem Wort". -

Dazu kommt, dass "der Aspekt der Identifikation" von Beginn an
 von grosser Bedeutung gewesen sein musste,
- einen definitiven Ansatzpunkt für den Beginn der humanoiden 
Mentalschöpfung traue ich mir hier noch
nicht anzugeben, - aber ich möchte vermerken, dass wir uns nicht 
einmal vorstellen können, "wie die Welt um
uns herum jenseits unserer mentalen Entwürfe von Ihr und 
unserer Einigungen darauf aussehen würde",
- unsere Entwürfe sind nämlich "unser einziger Zugang, sie wahrzunehmen", 
- und darum ist unsere "mentale
Macht" real, - und die Zukunft dieser Welt das Ergebnis 
unserer Vergegenwärtigung dieser Macht. -



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